Seit 15 Jahren existiert die Europäische Aktiengesellschaft (SE) mit dem Ziel, internationale Unternehmenskooperationen zu vereinfachen. Ist diese Rechtsform auch eine Lösung für Schweizer Unternehmen im Ausland oder für ausländische Unternehmen in der Schweiz?
Die Schweiz geniesst weltweit einen hervorragenden Ruf und ist Synonym für höchste Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit. Es ist daher nicht selten, dass Unternehmen mit Merkmalen wie „Made in Switzerland“ für ihre Produkte oder Dienstleistungen werben.
Bei einer interregionalen Expansion aus dem Ausland wird oft der Weg gewählt, eine Firma als Tochtergesellschaft in der Schweiz zu gründen.
Mit der letzten Revision des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) sind nun auch ausländische Unternehmen (d.h. ohne Geschäftssitz oder Betriebsstätte in der Schweiz) mit einem weltweiten Umsatz von mindestens CHF 100’000 grundsätzlich verpflichtet sich ins MwSt-Register eintragen zu lassen, sobald sie in der Schweiz Erträge erwirtschaften.
Mark Leinemann ist Präsident der crowdfoods - Food Entrepreneur & Startup Association (FESA) – dem ersten Food & Agro Startup Verband für den DACHLI*-Raum – welcher das Ziel verfolgt, Startups aus der Foodbranche in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein zu fördern und zu vernetzen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind ein etabliertes Instrument der digitalen Vertragswelt. Der Verwender kann die Möglichkeit nutzen, um sein individuelles Angebot zu konkretisieren. Um späteren Auseinandersetzungen vorzubeugen, regelt er konkrete Vertragsinhalte, die der Käufer oder Besteller mit seinem Angebot akzeptiert. Die AGB werden somit integraler Bestandteil des Vertrags.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) sind mittlerweile auf fast jeder Webseite zu finden. Viele Unternehmen weisen ebenfalls bei ihren Offerten oder Angeboten auf die AGBs hin.
Am 1. Januar 2018 ist in der Schweiz eine wichtige Änderung der Mehrwertsteuer für ausländische Unternehmen in Kraft getreten und es wird somit de facto die Umsatzgrenze abgeschafft.
Wenn ein Unternehmen neue Märkte mit einem bestehenden Produkt erschliesst, reicht oft nicht, dass die Kommunikation sprachlich angepasst wird und bei Bedarf die Preise geändert werden. Es ist ebenfalls sehr wichtig, dass laufende Marketingaktivitäten den neuen Regionen angepasst werden, um die sozialen, kulturellen, rechtlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten bei der Vermarktung und beim Vertrieb zu berücksichtigen.
Eine Expansion oder eine interregionale Vermarktung ist oft eine grosse Chance, neue Märkte zu gewinnen und so den Umsatz deutlich zu erhöhen. Diese kann allerdings auch aus verschiedenen Gründen scheitern. Wir haben hier die fünf häufigsten Gründe aufgelistet:

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